Mähroboter: Die Zukunft arbeitet im Garten

Rasenmähen gehört zu den Aufgaben, die du gern an andere abgibst? Die regelmäßige Arbeit, die erforderlich ist um das Grün im Vorgarten auf Vordermann zu halten, kann auch mit dem besten Rasenmähern zur Last werden. Vielleicht ist die moderne Technik rund um smarte Rasenmähroboter bahnbrechend und ermöglicht es uns bald, einfach entspannt die Sonne zu genießen, während die Maschine – für die es keine Herausforderung an die Selbstmotivation ist – der Arbeit nachgeht.

Mähroboter sind die Lösung für alle, die keine Lust auf die wöchentliche Pflege des Rasens haben. Die Angebote an Rasenroboter sind bereits sehr vielseitig. Was können die aktuellen Mähroboter-Modelle und auf was können wir in Zukunft hoffen?

Mähroboter: So funktioniert die Technik

Selbstmähende Rasenroboter

Selbstmähende Rasenroboter

Um bei einem Mähroboter auf den steuernden Faktor Mensch verzichten zu können, ist einiges an Technik erforderlich. Übliche Rasenmäher unterscheiden sich oft nur in der Art des Antriebs, dem Gewicht und der Größe. Ein benzinbetriebenes Gerät ist am schwersten. Elektronische Rasenmäher sind oft mit Kabeln verbunden, akkubetriebene Mäher verzichten auf das Kabel und sind leichter als die Benziner. Um die Messer zuzuschalten und das Gerät zu steuern, sind verschiedene Sensoren erforderlich.

Eine bedeutend schwerere Aufgabe als das Zuschalten der Klingen ist die Koordination auf der Rasenfläche. Wie erkennt der Mähroboter, wo die Rasenfläche aufhört und setzt es dabei auch noch um, nicht das selbe Stück dreimal und dafür ein anderes Stück Rasen überhaupt nicht zu mähen?

Aktuelle Lösungen setzen auf Begrenzungsdrähte und Sensortechnik die erkennt, wenn eine Steinkante befahren wird. Die Sensoren erkennen am Begrenzungsdraht, auf den noch nicht verzichtet werden kann, wo ihre Grenze ist und fahren die Fläche über einen Algorithmus ab, der oft etwas chaotisch wirkt, doch funktioniert.

Koordination Mangelware?

Mähroboter per App steuern

Mähroboter per App steuern

GPS-Technik ist oft nur verfügbar wenn es darum geht, einen gestohlenen Mähroboter wiederzufinden. Die Geräte sind bisher nur über Apps in der Lage, gewisse Regionen zu erfassen.

Wirklich intelligent werden die Rasenroboter also nur mit dem Support durch das Smartphone und eine App des Herstellers – aber dann richtig.

Die Interfunktionalität mit Sprenklern und das selbstständige zurückfinden zur Ladestation sind bereits ein Schritt in die smarte Richtung. Neben der bisher mangelnden Koordination ohne Hilfestellung von Zweitgeräten oder Drähten, ist der Verbleib des Verschnitts noch eine weitere Herausforderung. Mähroboter verfügen über keine Möglichkeit den Verschnitt aufzufangen. Die Lösung: Es wird so oft gemäht, dass der Verschnitt sehr kurz einfach zwischen den Halmen als Dünger dient.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Anforderungen an einen Mähroboter

Anforderungen an einen Mähroboter

Kaufentscheidend ist, ob die Eckdaten des Rasenmähroboters zu den Anforderungen des Grundstücks und der Bewohner passen. Wichtig ist z.B. für welche Größe der Rasenfläche der Mähroboter vorgesehen ist.

Die maximale Fläche richtet sich nach der Größe der Messer und der Akkulaufleistung. Auch andere Ansprüche kommen zum Tragen: Die Form des Grundstücks spielt nicht nur in der Fläche sondern auch in der Höhe eine Rolle. In unseren Mähroboter-Testberichten hat sich gezeigt, das nicht alle Mähroboter jede Steillage unterstützen. Wer einen Hang von Geisterhand mähen lassen möchte, sollte sich über die Neigung informieren.

Verschiedene Sensoren ermöglichen eine Vereinfachung in der Bedienung. Regensensoren lassen den Mähroboter automatisch ruhen und warten auf den nächsten Sonnenschein. Kindersicherungen sorgen dafür, dass auch die Jüngsten ohne Risiko im Garten spielen können, während die Maschine die Arbeit verrichtet.

Wichtig ist auch der Faktor der Konnektivität mit dem Smartphone. Die Bedienung über eine App ermöglicht die genaue Einteilung von Zonen und auch, wie häufig in diesen gemäht wird. Regelmäßige Updates eröffnen zudem die Anwendungen der Zukunft.

Sinnvoll ist auch eine modulare Bauweise mit der Verschleißteile ganz einfach ersetzt werden können. Damit verbunden ist die Verfügbarkeit der Einzelteile sehr wichtig, da die Mähroboter so lange wie möglich genutzt werden möchten.

Mähroboter der Zukunft: Das ist vom Markt zu erwarten

Mähroboter der Zukunft

Mähroboter der Zukunft

Mähroboter werden sich nicht nur noch besser mit dem Smartphone steuern lassen, auch die Konnektivität mit anderen Geräten des Smarten Zuhauses ist sehr gut vorstellbar.

Der Rasenmähroboter interagiert dann nicht nur mit der Sprenkleranlage sondern z.B. auch mit den Türschlössern oder der Lichtanlage. Durch diesen Fortschritt erkennt der Mähroboter, wann du nicht zu Hause bist – dieser Aspekt wird nicht benötigt, dass der Rasenroboter nach getaner Arbeit in die vier Wände fährt und sich auf der Couch ausruht, die Maschine kann feststellen, wann niemand zu Hause ist und die Wahrscheinlichkeit der Nutzung des Gartens bestimmen.

Der sinnvolle Effekt, dass die Arbeit verrichtet wird, wenn du grade nicht zu Hause bist, sorgt dafür, dass niemand durch die Mäharbeiten gestört wird oder diese überwacht werden müssten. Auch eine Koordination über GPS wäre denkbar. Die Sensoren müssen dafür allerdings noch genauer werden.

Laut führenden Herstellern sind Mähroboter innerhalb recht kurzer Zeit auf Platz zwei in der Beliebtheit der Robotertechnik gestiegen. Die Saugroboter sind bisher noch unangefochten auf Platz eins.

Mähroboter eignen sich für allem, denen ihre Gemütlichkeit etwas Wert ist. Wer sich einen Mähroboter anschaffen möchte, sollte auf Möglichkeiten zur verlängerten Garantie und Testberichte zu konkreten Modellen Wert legen.

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