Handrasenmäher: ohne Strom und super leise

Das Arbeiten und Entspannen im eigenen Garten zählt bis heute zu einer der liebsten Freizeitbeschäftigungen. Im eigenen Garten lässt es sich im Sommer besonders gut entspannen. Doch auch die Gartenarbeit, das entfernen von Unkraut und das regelmäßige Rasenmähen gehört zu einer optimalen Rasenpflege dazu. Warum eine regelmäßige Rasenpflege sehr wichtig ist, habe ich bereits im letzten Artikel genauer beschrieben.

Heute möchte ich etwas über einen besonders natürlichen Weg zeigen, wie man im eigenen Garten arbeitet. Denn der eigene Garten ist ja sozusagen das Aushängeschild für die Nachbarn. Hier wird von Schneiden der Hecken, über die Ernte der Obstbäume bis zum Rasenmähen noch alles in Eigenregie erledigt. Warum Du für das Letztere lieber auf den klassischen Handrasenmäher als teure Hightech setzen solltest, erfährst Du jetzt hier.

Mit Handrasenmäher Rasenmähen mit positiver Umweltbilanz

Der Vorteil der Handrasenmäher

Der Vorteil der Handrasenmäher

Für einen dichten und gleichmäßigen Rasenteppich bevorzugen die Greenkeeper von Fußball- und Golfplätzen seit vielen Jahrzehnten bereits den Spindelmäher. Die Mischung aus Spindel, Messern, zwei Rädern und einer festen Konstruktion mit rutschfestem Griff klingt zwar simpel ist aber sehr effektiv.

Da das Gras durch die eigene Muskelkraft sehr gleichmäßig geschnitten wird ist der Druck der auf den einzelnen Grashalm ausgeübt wird sehr viel geringer als durch die sich wesentlich schneller drehenden elektronischen Messer der Benzinrasenmäher und Akkurasenmäher. Zusätzlich ist es natürlich auch bei einem Handrasenmäher möglich mit wenigen Handgriffen und wie in der Gebrauchsanweisung beschrieben verschiedene Schnitthöhen einzustellen.

Im direkten Vergleich zu einem Elektro-Rasenmäher musst Du zudem nicht mehr aufpassen unabsichtlich das Stromkabel zu beschädigen, da der Handrasenmäher schließlich gar kein Kabel benötigt und somit auch keines besitzt.

Mit einem Handrasenmäher auch die Haushaltskasse schonen

Wer die Preise von elektrischen Rasenmähern und Handrasenmähern vergleicht, wird schnell deutliche Preisunterschiede feststellen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die technischen Bauteile wie Motoren und Co fast immer die teuersten Einzelteile darstellen. Fehlen diese macht sich dies natürlich für die auch beim Kauf direkt aufgrund des Preises positiv bemerkbar.

Darüber hinaus gibt es jedoch viele Folgekosten, die beim Kauf eines Rasenmähers gerne vernachlässigt werden, aber trotzdem berücksichtigt werden sollten. Dazu gehören zum Beispiel die Strom- oder Benzinkosten, die für den Start des Motors benötigt werden. Angesichts der in den letzten Jahren hier deutlich gestiegenen Preise und der ersichtlichen Preissteigerung von Strom aufgrund des Atomausstiegs bieten Handrasenmäher auch eine wirtschaftlich sinnvolle Investition.

Je nach Größe des Gartens und der Rasenfläche ist es zudem nötig teure Verlängerungskabel für die Nutzung im Freien zu erwerben, nur um die nächste Steckdose erreichen zu können. Diese Ausgaben kannst Du Dir mit einem Handrasenmäher ebenfalls sparen oder einfach für andere Wünsche verwenden.

Platzsparendes Design für eine unkomplizierte Aufbewahrung

Mit elektrischen Rasenmähern ist es oft eine Millimeterarbeit verbunden, wenn es darum geht die passende Stellfläche für den Rasenmäher bereitzustellen. Sei es im Keller, der Garage oder im Geräteschuppen ist der Platz meist schon mit anderen Geräten besetzt. Das Design eines Handrasenmähers kann durch den Verzicht auf den Motor, so platzsparend gestaltet werden, dass oft bereits eine freie Fläche an einer Wand ausreicht, um den Handrasenmäher dort abzustellen und bei Bedarf sofort wieder benutzen zu können.

Gleiches gilt auch für das Gewicht. Mit einem durchschnittlichen Gewicht zwischen 7 – 9 kg sind die Handrasenmäher so handlich, dass auch längere Strecken ohne Muskelkater in den Armen und Beinen zurückgelegt werden.

Da die Handrasenmäher zudem oft aus mehreren Komponenten bestehen, welche Du nach dem Kauf mit Hilfe der Gebrauchsanweisung zusammensetzten musst ist es auch sehr leicht den Mäher etwa zu einem Kleingarten oder Schrebergarten und wieder nach Hause zu transportieren oder auch an Deine Freunde zu verleihen.

Die Unterschiede Handrasenmähern mit und ohne Grasfangkorb

Während sich Handrasenmäher in ihrer Funktionsweise kaum voneinander unterscheiden und prinzipiell über eine Spindel betrieben werden, machen manchmal die Details einen entscheidenden Unterschied in der Benutzung aus.

Im Falle eines Handrasenmähers ist der vorhandene oder fehlende Grasfangkorb einer der sichtbarsten Unterschiede. Ohne Grasfangkorb bleiben die abgeschnittenen Grashalme auf dem Rasen zurück und müssen zusätzlich mit einem Rechenbesen entfernt werden. Geschieht dies nicht, trocknen die abgeschnittenen Grashalme schnell aus und lassen den Rasen unter Umständen fleckig erscheinen. Mit einem Grasfangkorb werden alle gekürzten Halme aufgefangen und Du kannst diese, wenn der Korb voll ist einfach auf dem Kompost oder in der Biotonne entsorgen. Oder Du hast vielleicht Haustiere, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, dann lohnt es sich das Gras in der Sonne trocknen zu lassen, um sich so die Kosten für Heu als Einstreu zu sparen.

In beiden Fällen lässt sich der Handrasenmäher übrigens gleich leicht reinigen. Dafür kannst Du entweder einen Handfeger oder bei stärkeren Verschmutzungen auch den Gartenschlauch verwenden. Wichtig ist es hierbei nur zum Schluss die Feuchtigkeit abzuwischen, um keine Rostanhaftungen am Handrasenmäher zu begünstigen.

Mit dem Handrasenmäher auch akustisch einen Gewinn erzielen

Während die überschaubare Rasenfläche im Vorgarten noch relativ schnell bewältigt ist, werden größere Rasenflächen hinter dem Haus mit einem elektrischen Rasenmäher schnell aufgrund der konstanten Geräuschkulisse zu einer nervlichen Bewährungsprobe. Mit einem Handrasenmäher bleiben Dir selbst beim Rasenmähen die natürlichen Geräusche des Gartens wie Vogelgezwitscher oder das Plätschern von Wasserspielen erhalten.

Zudem sind viele Modelle so leise, dass Du damit auch problemlos am Sonntag, an Feiertagen oder den klassischen Ruhezeiten am Mittag Deinen Rasen mähen kannst. Wenn Deine Nachbarn nicht als besonders geräuschempfindlich gelten, wird wahrscheinlich jedes vorbeifahrende Auto lauter sein, als Du beim Rasenmähen.

Als positiver Nebeneffekt kannst Du Dich vielleicht sogar bald über einigen Zuwachs in Deinem Garten freuen. Da viele Vogelarten und andere Gartenbewohner ruhige Plätze bevorzugen, werden sich diese ebenfalls über den Kauf eines Handrasenmähers freuen.

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