Rasenmäher: Akku, Benzin oder Elektro?

Viele Gartenbesitzer stellen sich die Frage, welcher Rasenmäher denn der beste ist. Zur Auswahl gibt es schließlich Benzin- oder Elektrorasenmäher und auch die Akku-Rasenmäher stellen eine gute Alternative dar. Welchen Rasenmäher-Typ der richtige für dich ist, hängt von deinen Anforderungen und deinem Garten ab.

Wichtig bei dem Elektro-Rasenmäher ist, dass dieser leise ist. Die Rasenmäher sind zwar nicht leise genug, damit die gesetzlichen Lärmschutzvorschriften umgangen werden können, doch verglichen mit den benzinbetriebenen Artgenossen sind sie nervenschonender.

Akku-, Benzin- oder Elektro-Rasenmäher?

Welcher Rasenmäher-Typ ist der Richtige?

Welcher Rasenmäher-Typ ist der Richtige?

Die Elektrorasenmäher sind auch leichter, weshalb sie in verwinkelten Gärten einfacher manövriert werden können. Praktisch sind die Elektrorasenmäher wartungsfrei, denn ein Ölwechsel wird nicht benötigt, der Treibstoff geht nie aus und auch der Luftfilter muss nicht gewechselt werden. Das Stromkabel bei dem Elektro Rasenmäher wird allerdings oftmals als sehr störend empfunden. Wird der Rasen gemäht, ist man dauernd damit beschäftigt, nicht über das Kabel zu fahren.

Generell sind die Benzinrasenmäher kräftiger und sie können auch mit einem höheren Gras leicht fertig werden. Wenn der Rasen nur selten gemäht wird, ist es mit dem benzinbetriebenen Rasenmäher einfacher. Während meist bei den Elektrorasenmähern bei 46 Zentimetern Schluss ist, gibt es die Benzin-Rasenmäher auch mit größeren Schnittbreiten. Benzin-Rasenmäher gibt es sogar mit Breiten jenseits von 50 Zentimetern. Haben Gärten mehr als 500 Quadratmeter, dann sind diese Geräte die erste Wahl. Der Benzinrasenmäher ist auch die bessere Wahl, wenn der Garten ein Gefälle hat. Es gibt auch angetriebene Räder und damit können Steigungen einfacher bewältigt werden.

Der Akku Rasenmäher ist eine beliebte Alternative

Für kleine Gärten sind die Elektrorasenmäher optimal und dies auch bei dichtbesiedelten Gegenden. Bei Gärten mit Gefälle und bei großen Flächen sind Benzinrasenmäher ein Muss, denn sie gibt es auch mit angetriebenen Rädern. Bei kleinen Gartenflächen kann statt dem Elektromäher auch zu einem Akku-Mäher gegriffen werden. Verglichen mit normalen Elektromähern sind diese allerdings etwas teurer. Zu beachten ist, dass die Motorleistung deutlich nachlässt, wenn die Batterie schwächer wird.

Insgesamt werden die Akku Rasenmäher dennoch immer beliebter, denn der Betrieb ist abgasfrei und es besteht die Unabhängigkeit von Kabel und Steckdose.

Primär sind die Akkurasenmäher für kleine bis mittlere Gartengrößen geeignet. Verglichen mit Benzin-Rasenmähern sind die Akkumäher leiser. Dies schont die Nerven der Nachbarn und die eigenen. Auch in besiedelten Gebieten werden diese Mäher gerne genutzt.

Wartung eines Rasenmähers

Keine Wartung bei Akku-Rasenmähern

Bei Akku-Mähern besteht Wartungsfreiheit, denn es entfällt der Zündkerzenwechsel, es muss kein Öl nachgefüllt werden und auch der Ölstand muss nicht kontrolliert werden.

Durch das niedrige Gewicht ist es möglich, dass der Mäher auch über Hindernisse hinweg getragen wird. Auch in verwinkelten Gärten wird für Manövrierfähigkeit gesorgt. Der Motor kann bequem per Knopfdruck gestartet werden und es werden keine gesundheitsgefährdenden Abgase produziert.

Zwar haben Elektromäher die gleichen Vorteile, doch Akku-Mäher arbeiten ohne Kabel. Die Entfernung zu der nächsten Steckdose ist somit nicht wichtig und kein Kabel muss aus dem Weg geräumt werden. Die Lithium-Ionen Akkus sind sehr modern und sie haben ein geringes Gewicht und eine hohe Energiedichte. Im Vergleich zu normalen Akkus sind die Lithium-Ionen-Akkus bei den Abmessungen bis zu fünfzig Prozent kompakter und sechzig Prozent leichter. Die Ladezeiten sind kurz, an jeder Stelle kann der laufende Ladevorgang gestoppt werden und die Selbstentladung ist sehr gering.

Die Nachteile dieser Rasenmäher sind der relativ hohe Preis, die Laufzeit ist durch die Kapazität des Akkus begrenzt und bezüglich der Leistung hinkt der Akku-Mäher den benzinbetriebenen Modellen hinterher. Die Geräte kommen besonders bei niedrigen Schnitthöhen und bei feuchtem/hohen Gras an ihre Grenzen.

Der Benzin Rasenmäher

Der Benzin-Rasenmäher

Der Benzin-Rasenmäher

Bei einem Benzin Rasenmäher zählen die Unabhängigkeit von dem Einsatzort und die Motorstärke zu den wichtigsten Eigenschaften. Es handelt sich um die Rasenmäher-Variante, die am weitesten verbreitet ist.

Das Herzstück von dem Benzin-Rasenmäher ist ein leicht zu startender und leistungsstarker Motor. Bei den einzelnen Modellen gibt es hier erhebliche Unterschiede und so kann die Leistung zwischen 2,18 und 3,26 PS schwanken. Gartenfreunde sollten immer das vorgesehene Einsatzgebiet bei dem Kauf von einem Rasenmäher berücksichtigen.

Ein Benzinmäher mit 3,26 PS wäre für eine 200 qm große Fläche übertrieben und für eine Fläche von mehr als 100 qm spielt nicht nur der leistungsstarke Motor, sondern auch ein großer Benzintank eine wichtige Rolle.

Der Startvorgang kann verschieden gehandhabt werden und so gibt es Geräte mit einem Quickstart-System und mit einem Elektrostart. Die Mehrheit der Geräte wird mit Startseil und Choke zum Laufen gebracht. Geräte mit Radantrieb sind für unebenes Gelände wichtig, denn meist sind die Rasenmäher schwergängig.

Der Elektro Rasenmäher

Der Elektro-Rasenmäher

Der Elektro-Rasenmäher

Die Elektro Rasenmäher liegen sehr im Trend und die leichten und wendigen Geräte bieten gerade bei kleineren Rasenflächen Vorteile gegenüber dem Benzin Rasenmäher.

Verglichen mit Benzin-Rasenmähern ist der Geräuschpegel deutlich darunter. Die modernen Mäher sind bezüglich der Umweltfreundlichkeit vorbildlich und sie haben eine optimale Energieeffizienz. Die Stromkosten pro Jahr sind vernachlässigbar, denn bei einem wöchentlichen Mähen von März bis Oktober fallen für 300 qm nur wenige Euro an.

Vorteilhaft bei dem Elektromäher sind kein Zündkerzenwechsel, flexibel, wendig, leicht, kein Nachfüllen von Öl oder Benzin, keine gesundheitsschädlichen und lästigen Abgase, geräuscharmer Betrieb und bequem tragbar über Hindernisse.

Egal für welchen Rasenmäher-Typ du dich entscheidest, wichtig ist das er deinen Ansprüchen genügt. Jeder Rasenmäher hat seine Vor- und Nachteile. Um dir einen Überblick über die einzelnen Rasenmäher zu verschaffen, haben wir zahlreiche Rasenmäher Testberichte veröffentlicht die dir bei deiner Kaufentscheidung garantiert helfen.

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